- Datenbestände sind inkonsistent
- Relevante Datenbestände müssen definiert und im System identifiziert werden
- Hohe Datenvolumen müssen verarbeitet werden
- Architektur von Quell- und Zielsystem sind unterschiedlich
- Es wird zusätzliche Hardware für den Migrationsprozess benötigt
- Funktionale Besonderheiten des Altsystems werden erst im Laufe des Projektes identifiziert
- Der Tagesbetrieb darf durch die Umstellung nicht beeinflusst werden
- Ressourcen-Engpässe und fehlende fachliche Qualifikation der Projekt-Mitarbeiter
- Es gibt andere Projekte und Termindruck
- Integration in Fachanwendungen, Office- und E-Mail-Umgebungen
- Integration in Betriebssysteme, Verzeichnisdienste, Applikations-Server, Datenbanken, Monitoring- Backup-und Reporting-Umgebungen
- Unterstützung von Server- und Client-Hardware
- Unterstützung von Scannern und Speichersystemen
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Bereich
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Migrationsobjekte
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Typische Umstellungen
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Dokumente
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Alle Formate, alle Objekte
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· Keine Übernahme der Dokumente, deren Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist
· Löschen der Dokumente nach BDSG
· Konvertierung von Notiz-Informationen
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Dokumente
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Gescannten Dokumente
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· Konvertierung Single-Page-TIFF in Multi-Page-TIFF und umgekehrt
· Konvertierung Bildformate in PDF oder PDF/A
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Dokumente
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Office-Dateien und E-Mails
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· Konvertierung alter Office-Formate
· Konvertierung E-Mail-Formate
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Dokumente
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COLD-Dateien, Druckdaten
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· Umstellung Layoutverwaltung für Hintergrund-Layouts
· Konvertierung COLD-Dokumente in PDF oder PDF/A
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Dokumente
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Sonstige Formate
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· Konvertierung „exotischer“ Formate
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Indexdaten
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Indexfelder
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· Aufteilung und Zusammenführung von Indexfeldern
· Überarbeitung Multi-Value-Listen
· Konsolidierung Auswahllisten, bspw. für Dokumentarten oder Schlagworte
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Indexdaten
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Aktenstrukturen
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· Neuaufbau Aktenplan
· Mapping und Umstellung alter Aktenstrukturen
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Indexdaten
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Volltext
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· Neuaufbau Volltext, meist keine Migration
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Administration
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Berechtigungen
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· Neuaufbau, meist keine Migration
· Migration besonderer Dokumentenberechtigungen (Bsp. bei Berechtigungen auf Einzeldokumenten)
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Administration
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Fristenverwaltung
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· Konsolidierung der Aufbewahrungsregeln
· Neuaufbau, meist keine Migration
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Phase
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Besonderheiten im Rahmen einer DMS-Migration
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Ist-Bestandsaufnahme
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- Ermittlung des Ist-Zustandes des Altsystems (Formate, Volumen, elektronische Prozesse, Anwendungsintegrationen, funktionale Besonderheiten), typischerweise mit Checklisten
- Systemprüfung auf Konsistenz
- Prüfung Ist-Zustand Neusystem, bezogen auf die erforderlichen Funktionalitäten
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Konzeption
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- Feinkonzept mit Zielhersteller und ggf. Migrationsdienstleister zu den folgenden Themen:
o Kennzahlen Ist-Zustand (Anzahl Dokumente, Anzahl Seiten, Speichervolumen insgesamt etc.)
o Festlegung der grundsätzlichen Migrationsvorgehensweise (Big Bang, begleitend)
o Abgrenzung und technische Identifizierung der relevanten Dokumente, der nicht mehr aufbewahrungspflichtigen Beständen und der zu löschenden Dokumenten (nach BDSG)
o Besondere Vorgehensweise für spezielle Dokumentarten (Bsp. Vorstandsprotokolle, Personaldokumente)
o Festlegungen von Details für die Daten- und Dokumenten-Migration (siehe auch Tabelle 1)
o Müssen Notizen migriert werden oder nicht?
o Überarbeitung von Berechtigungs- oder Aktenstrukturen
o Export-Strecke festlegen: Erfolgt der Export der Dokumente über Export-Möglichkeiten des DMS-Systems oder direkt über die Medien / das Speichersystemen?
o Vorgehensweise bei der Migration der Indexdaten: Werden diese pro Dokument oder wird der gesamte Datenbankbestand migriert?
o Festlegung Frozen Zone (keine Änderung mehr an migrierten Dokumenten ) oder Festlegung einer Vorgehensweise bei Dokumenten, die während der Migration im Altsystem verändert wurden
o Vorgehensweise bei inkonsistenten Dokumenten (Objekt ohne Indexsatz, Indexsatz ohne Objekt)
o Umfang der Protokollierung für Umfang Altsystem, Export, Aufbereitung, Import sowie Gesamtmigrationsprotokoll
o Zusätzliche Hard- und Software, eingesetzte Migrationswerkzeuge
o Migrations-Zeiten: Kann die Migration parallel zum Tagesbetrieb erfolgen oder müssen Nacht-Jobs eingeplant werden?
o Projekt- und Ressourcenplanung
o Aufgaben des Anbieters, des Kunden und Einsatz von Dienstleistern
o Fehlerbehandlung und Eskalationswege
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Durchführung
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- Installation und Einrichtung Zielsystem
- Aufbau der Migrationsumgebung
- Einrichtung der Export-, Konvertier- und Importprozesse
- Testmigration und Freigabe
- Start Migration inkl. Überwachung und Fehlermanagement
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Abnahme / Freigabe
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- Export Protokolle
- Protokollprüfung
- Erstellung Migrations-Dokumentation
- Abstimmung mit Revision oder Wirtschaftsprüfern
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Abschnitt Dokumentenmigration
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Umfang der Migration
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Es ist definiert, welcher Umfang an Dokumenten migriert werden soll. Dies ist typischerweise zeitraum- oder archivbereich-, stammdaten- oder dokumentart-bezogen.
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Les- und Verarbeitbarkeit der Dokumente
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Die Dokumente im Zielsystem sollten gemäß den relevanten gesetzlichen und fachlichen Anforderungen lesbar und ggf. verarbeitbar (z.B. Drucken, neue Prozess starten etc.) sein.
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Formate der Dokumente
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Für das Quellsystem und das Zielsystem sind die vorhandenen Formate für Dokumente beschrieben.
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Konvertierung der Dokumente
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Werden im Rahmen der Migration Dokumentenformate konvertiert, ist zu beschreiben, in welcher Art und Weise dies erfolgt und für wie viele Dokumente dies relevant ist.
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Referenzierung zum Quellsystem
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Für die Nachvollziehbarkeit der Migration ist eine Referenzierung zum Quellsystem sinnvoll, um eindeutig das Ursprungsobjekt identifizieren zu können.
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Vollständigkeit der Migration
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Für die im Quellsystem migrations-relevanten Dokumente muss der Nachweis der Vollständigkeit im Zielsystem vorhanden sein. Dies kann durch Anzahl Dokumente (auch pro logischem Bereich), Anzahl Seiten und/oder Doc-ID-Kreise erfolgen.
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Nachweis der nicht übernommenen Dokumente
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Werden Dokumente aus unterschiedlichen Gründen nicht übernommen (bspw. abgelaufene Aufbewahrungsfristen, nicht mehr relevante Dokumente), sollte ein entsprechender Nachweis über diese Dokumente vorhanden sein. Dieser sollte zumindest die Identifikation im Quellsystem und eine fachliche Identifikation enthalten (Bsp. Dokumentart und Stammdaten)
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Löschungen aus Datenschutzgründen
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Unterliegen Dokumente datenschutzrechtlichen Regelungen, dürfen diese im Rahmen einer Migration nicht übernommen werden. Die Medien des Quellsystems sind zu vernichten.
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Vorgehen bei schützenswerten Dokumente
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Darstellung der besonderen Vorgehensweise bei Dokumenten mit höherem Schutzbedarf.
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Vorgehen bei mehreren Dokumentversionen
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Sind im Quellsystem mehrere Dokumentversionen enthalten, muss festgelegt werden, ob alle Dokumentversionen übernommen werden sollen oder ob nach definierten Regeln nur eine teilweise Übernahme erfolgt. Auch sollte beschrieben sein, wie sich die versionierten Dokumente im Zielsystem darstellen (z.B. auch als versioniertes Dokument oder als mehrere Einzeldokumente).
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Abbildung von Notizen und grafischen Annotationen
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Da es sich bei Notizen und grafischen Annotationen oft um hersteller-bezogene Umsetzungen handelt, sollte festgelegt werden, wie hiermit im Rahmen der Migration umgegangen werden soll.
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Aufbewahrung der Migrationsprotokolle der Dokumentenmigration
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Die Protokolle der Dokumentenmigration sollten aufbewahrt und, wenn möglich, im Zielsystem elektronisch archiviert werden.
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Abschnitt Indexdatenmigration
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Mapping-Regeln
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Für die Migration der Datenbestände muss das Mapping vom Quelldatenbanksystem zum Zielsystem dokumentiert sein. Ggf. erforderliche Änderungen, Aufteilungen oder Zusammenfassungen von Indexstrukturen sollten nachvollzogen werden können.
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Vollständigkeit der Datenmigration
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Für die Migration der Indexdaten muss der Nachweis der Vollständigkeit der Datensätze im Zielsystem erbracht werden. Ggf. nicht übernommene Indexdaten müssen ebenfalls ausgewiesen werden.
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Index-Strukturen in anderen Systemen
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Sind in anderen Systemen Indexstrukturen vorhanden (ggf. auch nicht nur die DOCID), müssen diese Werte im Rahmen der Migration ebenfalls geändert werden.
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Volltext-Index
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Ist es erforderlich, dass Volltext-Indexdaten migriert werden müssen, sollte auch hier ein Nachweis über die Übernahme oder ggf. den Neuaufbau der Indexstrukturen erfolgen.
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Protokollierung des Dokumentenmigration
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Alle Änderungen an Indexwerten müssen nachvollziehbar mit altem und neuem Wert protokolliert werden.
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Abschnitt: Migration von Systemeinstellungen
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Systemeinstellungen
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Die Migration der Systemeinstellungen (Archiv-Bereiche, Dokumentenarten, Indexstrukturen etc.) sollte dokumentiert sein, damit klar ist, wie sich das Quellsystem im Zielsystem abbildet. Hierbei erfolgt häufig keine technische Migration sondern eine manuelle Neukonfiguration.
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Berechtigungen
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Die Umsetzung des Berechtigungskonzeptes vom Quellsystem zum Zielsystem muss aus der Migrationsdokumentation transparent werden. Hiermit wird sichergestellt, dass sich beide Berechtigungskonzepte entsprechen. Dies beinhaltet sowohl die funktionalen Berechtigungen in der Anwendung als auch die Sichtbarkeits- und Bearbeitungsrechte für Dokumente. |
- Fragen Sie bereits bei der Produktauswahl nach Massen-Export- und Protokoll-Funktionen. Hiermit ist nicht „Speichern-unter“ im Viewer gemeint, sondern eher eine Maske, in der Doc-ID-Bereiche eingegeben werden können.
- Wählen Sie das Speichermedium unter Berücksichtigung möglicher Migrationen. Klären Sie, ob das System den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Speichersysteme unterschiedlichen Typs unterstützt.
- Verstehen Sie die Art der Dokumentenspeicherung: Die Spanne geht hier von einer Einzeldateispeicherung im Quellformat in Verzeichnisstrukturen bis hin zur Speicherung vieler Dokumente, hier herstellerspezifischer Container-Objekte.
- Fragen Sie nach Migrationswerkzeugen auch für Metadaten (z. B. Indexdaten, Berechtigungsdefinitionen, Annotationen etc.).
- Verstehen Sie das Datenmodell für die Ablage der Dokumente und lassen sich dieses dokumentieren. Exportwerkzeuge sind bei den Datenbankprodukten Standard, doch diese nützen nur etwas, wenn man das Datenmodell auch versteht.
- Halten Sie die Anzahl unterschiedlicher Formate gering.
- Prüfen Sie, ob Datenbestände aufgrund der Fristenverwaltung im System identifiziert werden können.
- Löschen und Ändern: Wie wirken sich Löschungen oder Änderungen von bzw. an Dokumenten auf den Export dieser Dokumente aus?
- Prüfen Sie, wie unterschiedliche Versionen zu einem Dokument identifiziert werden können.
- Verwenden Sie möglichst keine grafischen Annotationen.
- Stellen Sie sicher, dass das System durch Job-Priorisierung das Kopieren von Beständen im laufenden Betrieb ermöglicht.
- Setzen Sie möglichst aktuelle Produktversionen ein. So vermeidet man, dass das Migrationsprojekt mit einem größeren System-Update kombiniert werden muss.
- Auch eine Verfahrensdokumentation kann die Migrationssicherheit erhöhen. Ein Hauptabschnitt jeder Verfahrensdokumentation sollte sich diesem Thema widmen. Dieser Abschnitt sollte vom Anbieter kommen.
- Bereitstellung aller Dokumente, bei denen die Aufbewahrungsfrist noch nicht beendet ist.
- Die Objektdaten sind im Quellformat der Archivierung zu liefern.
- Bereitstellung aller Indizierungsinformationen im Textformat mit einer eindeutigen Referenzierung zu den dazugehörigen Objektdateien.
- Das Anlieferungsformat für Objekte und Indexdaten wird im Detail vor Vertragsende gemeinsam abgestimmt.
- Die Lieferung der Dokumente erfolgt maximal einen Monat nach Vertragsende.
- Die Lieferung erfolgt auf Datenträgern, die der Auftraggeber verarbeiten kann. Hierüber wird sich rechtzeitig vor Vertragsende abgestimmt.
- Die Kosten für die Bereitstellung der Dokumente sind über die Kosten dieses Vertrages abgedeckt. Es fallen keine gesonderten Aufwände an.
