SEMINARE & EVENTS

Inhouse-Seminar Output-Management

Zielsetzung

Das Besondere dieses Inhouse-Seminars ist, dass seine Agenda individuell zusammengestellt werden kann, und zwar aus einem breiten Spektrum von Themen, die Zöller & Partner in seiner Beratung für den Bereich Output-Management anbietet. Es soll Anwendern helfen, sich projektspezifisch im Rahmen ihres Projektteams über Grundlagen und erste konkrete Schritte umfassend zu informieren. Unter anderem geht es darum:

  • erste Weichenstellungen zu wesentlichen Fragestellungen (Anbieter, Architekturfragen, Technologiefragen etc.) herauszuarbeiten
  • ein gemeinsames Verständnis im Team zu den projektspezifischen Output-Management-Themen zu entwickeln
  • die Projektrisiken durch frühzeitiges Erkennen von Stolpersteinen, Produktlücken und kritischen Projektaufgaben zu minimieren
  • die Unterschiede zwischen den Produkten, Anbietern und grundsätzlichen Lösungskonzepten zu erkennen
  • die eigenen Anforderungen zu messen an den Machbarkeiten des Marktangebotes
  • sich einen ersten Überblick über Art und Umfang der anstehenden Projektarbeit zu verschaffen

Die Themenliste deckt nach unserer Erfahrung die häufigsten Fragestellungen in der Frühphase eines Output-Management-Projektes ab. Die angebotenen Themen können zeitlich gewichtet und bei Bedarf auch durch neue Themen ergänzt werden.

Typisch sind 1- oder 2-Tage-Workshops, je nach Interessenlage und Aufgabenstellung. Zur individuellen Vorbereitung dient eine IST-Aufnahme wesentlicher Rahmendaten mit Hilfe der Zöller & Partner Anwendungscheckliste, die im Vorfeld der Veranstaltung ausgefüllt und ausgewertet wird.

Sie können in der folgenden Tabelle folgende Angaben machen:

  • Zeit auf 0 setzen: Die Agenda enthält das Thema, zeigt aber 0 Minuten dafür an
  • Zeit nicht setzen: Die Ihnen zugehende Agenda enthält dieses Thema nicht
  • Zeit auf anderen Wert setzen: Die Agenda zeigt den gesetzten Wert und berechnet die summierte Gesamtzeit in Stunden und Minuten
  • Weitere Themen vorschlagen: Wenn Sie andere Themen behandeln möchten, die in der Agenda nicht dargestellt wurden können Sie dies am Ende der Agenda eintragen.

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird Ihnen und uns die Agenda automatisch per E-Mail zugesandt.

Thema und Erläuterung Dauer
Begrüßung
Vorstellung Agenda, Teilnehmer und Referenten. Sammeln von Teilnehmerfragen.
Einführung, Überblick, Status des Marktes
Übersicht über den Begriff Output-Management und seine unterschiedlichen Bedeutungen und Facetten:
Orientierung mit Einordnung und Erläuterung der Begriffe Digitaldruck, Druckerverwaltung, Druckvorstufe, Prepress, Output-Management eines Druckzentrums, Druckstraße, Variable Data Printing, Transaktionsdruck, High Volume Printing, Computer-To-Print-Technologie (CTP), TransPromo, personalisiertes Drucken, Ressourcen-Management, Schriftguterstellung, Compositioning, Desktop-Publishing, Web-Publishing, Internet-on-Demand, Web-to-Print, Redaktionssysteme, Print on Demand, Druckdatenvor- und nachverarbeitung, Druckdatenarchivierung/ COLD, Farbmanagement, Multichannel-Management, Postprocessing, Raster-Image-Prozessoren (RIPs), Kuvertierung, Post-Press-Management, Versandoptimierung, Reprint, Sendungsverfolgung, Druckprozesssteuerung, Druckjob-Management.
Abgrenzung Output-Management zu den Begriffen Dokumenten-Management und Content-Management (DMS, ECM, CMS und WCM).
Marktstatus mit Übersicht über das vielfältige Angebot.
Dokument- und Druckdatenstromformate: AFP, IPDS, LCDS, Metacode, PCL, PDF, PostScript, XSL-FO, Rasterformate & Co.
Welche Formate können oder sollten bei der Schriftguterstellung erzeugt werden? Welche Voraussetzungen bieten sie, um weiterverarbeitet und optimiert zu werden? Und welche Formate werden für die unterschiedlichen Drucker und sonstigen Ausgabegeräte (Archivierung, Web-Portal, E-Mail-Versand etc.) benötigt? Wie lassen sich Datenströme unterschiedlicher Quellen und Formate zusammenführen, um in einem Druckjob verarbeitet werden zu können? Ist Microsofts XPS eine Alternative zu PDF oder PDF/A? Eignet sich PDF/A für den Massendruck? Welche Möglichkeiten bieten die Formate, um Steuerungsinformationen (Metainformationen) für die Nachverarbeitung aufzunehmen? Weitere Themen: Der Unterschied zwischen Seiten- und Stream-orientierten Formaten, vorformatierte Datenströme, Eignung der Formate für hochvolumigen Druck, Verwaltung von dokumentenübergreifenden Ressourcen und Farbdruck. Was sind Codepages und wozu braucht man Unicode?
Schriftguterstellung/Compositioning
Funktionsüberblick und Unterschiede der Produktkonzepte: Statische, dynamische und individuell erstellte Dokumente, Verarbeitung von Rohdaten über Textmarken für variable Daten, Layoutvorlagen, Textbausteine mit benutzerabhängiger Bausteinverwaltung, konditionale Verarbeitungslogik, Dokumentenstruktur, Freigabe-Mechanismen, Versionierung, Ressourcen-Verwaltung, Batch-orientierte und interaktive Dokumentenerstellung, hierarchische Berechtigungskonzepte, Formularvorlagenverarbeitung, Prinzipien der Layout-Auszeichnungssprachen und ihre Entwicklung (DCF, GML, HTML, XML, XSL), Formatierung, Listen- bzw. Reporterstellung, Aufbereitung von vorkonfigurierten Dokumenten aus Anwendungen (Design- bzw. CI-Anpassungen).
TransPromo
Wie sehr eignen sich Techniken des TransPromo (Transactional Promotion), um Werbebotschaften auf Dokumenten unterzubringen? Ist TransPromo auf Farbdruck angewiesen? Wie ist die Akzeptanz von TransPromo? Wie lassen sich kundenabhängige Anpassungen von Inhalten erstellen? Wie lassen sich nachträglich Dokumente mit Werbebotschaften anreichern (White Space Management)?
Dokumentenoptimierung/Preprocessing
Generelle Funktionen: Formatkonvertierung und was dabei zu beachten ist. Aufbereitung der Dokumente für die Archivierung (COLD, Klassifizierung, Indexierung). Verarbeitung von Einzeldokumenten und Dokumentenstapeln sowie ihre Umorganisation (z. B. Auftrennen und Zusammenfügen), Anreichern mit Metadaten und ihre Funktionen, Modifizieren von Dokumenteninhalten (Hinzufügen von Steuerungsinformationen wie Barcodes, DataMatrix und OMR-Markierungen für die Kuvertierung, Bilder oder Grafiken). Die unterschiedlichen Arten der Barcodes.
Elektronische Signatur
Erläuterung der verschiedenen Signaturvarianten und Einsatzfelder - wie qualifiziert muss eine Signatur sein? Wie sich Massen-Output signieren lässt. Wann der Einsatz der qualifizierten Signatur teurer Unsinn ist. Darstellung der rechtlichen Anforderungen. Wie geht man mit der Forderung zur Nachsignatur um?
Sendungsoptimierung
Optimierungsfunktionen für den Druck und andere Ausgangskanäle: Adressbereinigung und ihre Tücken. Bündeln und Beilagensteuerung. Zusätzliche Funktionen für den Druck-Output: Sortieren, DV-Freimachen, Porto-Optimieren und Impositioning. Warum diese Funktionalitäten entscheidende Bedeutung für die Gesamtkosten haben. Integration mit der Dokumentenoptimierung.
Sendungskanalsteuerung
Multichannel-Output: Die unterschiedlichen Output-Kanäle zentraler und verteilter Ausdruck, Portal, E-Mail, Fax, Archiv und andere Ausgabegeräte wie Mobilgeräte. Kanal- und formatgerechte Aufbereitung. Warum es vorteilhaft sein kann, die Aufbereitung erst direkt vor dem Druck laufen zu lassen.
Druckdatenarchivierung/COLD
Abgrenzung der Archivierung von Anwendungs- und Druckdaten. Integrationsaspekte mit Dokumenten-Management-Systemen. Besonderheiten beim Archivieren von Druckformaten mit Ressourcenverwaltung wie IBM AFP und Xerox Metacode etc. Vor- und Nachteile der Aufbewahrung im Originalformat bzw. nach Konvertierung in TIFF oder PDF bzw. PDF/A.
Sendungsverteilung
Spooling, RIP, Druckjobverwaltung, Druck-Monitoring, Transaktionssicherheit, Druckkostenauswertung. Die Versandarten und Leistungen unterschiedlicher Logistikanbieter. BZA und BZE bei der Deutschen Post. Hybrid-Mail. Wohin entwickeln sich die verschiedenen Versandarten relativ und absolut zueinander. Die e-Boks, ein Portal der dänischen Post für Rechnungen der Strom- und Telefongesellschaften sowie Versicherungen, als Perspektive für den hiesigen Markt?
Zentraler Druck von dezentral erzeugten Dokumenten
Übergabe von z. B. per Office-Programm erstellten Dokumenten an ein zentrales Druckzentrum, um sich den Unterhalt, die Pflege und die Wartung von dezentralen Druckern durch die Dokumente erstellenden Sachbearbeiter und das manuelle Kuvertieren und per Hauspost Versenden zu ersparen sowie die Möglichkeiten der Portooptimierung im Druckzentrum zu nutzen. Voraussetzungen und Lösungsmöglichkeiten.
Prozesssteuerung
Workflow: Begriffsdefinition und Einsatzgebiete. Reprint, Makulatur. Sendungsverfolgung, Reporting. JDF (Job Definition Format). Integration externer Anwendungen, Werkzeuge zur Einrichtung und Pflege, Prozessdefinitionen. Regelbasierte Ansätze.
Outsourcing von Druckdienstleistungen
Welche Leistungen lassen sich ausgliedern? Was sind die Vor-, was die Nachteile? Kostenreduzierung, Kapitalbindung, Flexibilität, Personal-, Prozess- und Stückkosten, Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen. Software as a Service (SaaS).
Farbmanagement
Farbaufbau, Farbmischgesetze und Farbräume (Absorption und Reflektion, additive und subtraktive Farbmischung, RGB- und CMYK-Farbraum), Farbeindruck, Farbtemperatur, Buntaufbau, Graubalance, Unbunttöne, UCR (Under Color Removal) und Rastertechnologie (amplituden- und frequenzmodulierte Raster, Rasterarten). Moiré-Muster und ihre Vermeidung. ICC-Farbprofile, CIELab. Farbtransformationen. Farb-Workflow auf ICC-Basis. Warum Farbe soviel komplizierter zu handhaben ist als Schwarz-Weiß. Die Konvergenz von Schwarz-Weiß und Farbdruck.
Output-Management-Integration mit Fachanwendungen
Erläuterung der Integrationsanforderungen: Integration von Anwendungen, die Rohdaten oder vorformatierte Dokumente an Schriftguterstellungssysteme übergeben, Prozessintegration.
Lösungsvorschläge für die neuralgischen Punkte der Integration: Überblick über Integrationslösungen in gängige ERP-Systeme. Was bringt die Einbindung in service-orientierte Architekturen (SOA) gegenüber herkömmlichen Integrationen: Business Process Modelling (BPM), Business Process Execution Language (BPEL), SCA (Service Component Architecture), ESB (Enterprise Service Bus), BAM (Business Activity Monitoring), Skalierbarkeit und Komplexität von Anwendungen.
Integration mit SAP
Erläuterung der Output-Management-relevanten SAP-Schnittstellen und -Rohdatenformate: BC-XOM, SAP Script, Smartforms, RDI, OTF (SAPGOF), ALF, XFP und Adobe Interactive Forms, XSF, XDF, IDoc, BAPI. Wie lassen sie sich in einem externen Output-Management-System übernehmen, in Compositioning-Lösungen einbinden oder mit ihnen Vorgabe-konform bzw. CI-gerecht umwandeln? Wo sind ihre Grenzen?
Migration einer Lösung zur Schriftguterstellung/Compositioning
Beschreibung der Aufgaben beim Wechsel auf andere Schriftguterstellungssysteme. Was muss außer Dokumentenlayouts und Textbausteinen noch migriert werden? Vorgehen und spezifische Analyseinhalte. Typische Stolpersteine in Migrationsprojekten. Zahlreiche Tipps zur Aufwandsminderung und Sicherung gleichartiger oder angepasster Dokumententypen und Gestaltungsmöglichkeiten.
Migration einer Dokumenten- und/oder Sendungsoptimierungslösung
Beschreibung der Aufgaben beim Wechsel auf andere Lösungen. Welche Abläufe und Prozesse müssen migriert werden? Vorgehen und spezifische Analyseinhalte. Typische Stolpersteine in Migrationsprojekten. Zahlreiche Tipps zur Aufwandsminderung und Sicherung gleichartiger oder angepasster Abläufe und Prozesse.
Entwicklung einer Output-Management-Strategie
Output-Management-Strategie als Handlungsleitfaden für Output-Management-Lösungen sowie Disziplinierungsrahmen zur Begrenzung der Systemvielfalt. Notwendige Bestandteile, Einflussfaktoren, Risiken, Beteiligte.
Vorgehensweise und Systemauswahl
Vorgehen und Werkzeuge für die Analyse- und Konzeptionsphase. Empfehlungen zur Vorgehensweise. Output-Management-Besonderheiten bei Projektorganisation, Ist-Analyse, Erstellung Soll-Konzept, Anbieter- und Produktauswahl. Anleitung zur Nutzung der beigelegten Werkzeuge, Produktübersicht und Checklisten.
Systemeinführung
Die verschiedenen Phasen vom Projektstart bis zum Rollout in weitere Abteilungen. Tipps für die Vorbereitung und Durchführung eines möglichst reibungslosen Projektablaufs: Bildung des Projektteams, Aufgabenverteilung, Schritte der Systemeinführung, Betriebsaspekte.
Kosten- und Nutzenaspekte
Kostencheckliste für Produkt- und Projektpositionen. Tipps und Werkzeuge zur Nutzenermittlung. Beispiele aus der Praxis.

Konditionen

Inhouse-Workshops werden zu einem Festpreis angeboten, der sich nach dem Umfang (1- oder 2-Tage Workshop) bestimmt. Nach Zugang der Daten aus dem untenstehenden Formular erhalten Sie ein für Sie unverbindliches Festpreisangebot.

Der Festpreis umfasst:

  • Sichtung der Anwendungscheckliste
  • Vorbereitung, individuelle Anpassung der Themen
  • Durchführung des Workshops
  • Übergabe der Dokumentation vorab

Interessiert an Details?

Bei Interesse an den Details erreichen Sie uns auf folgenden Wegen:

  • Sie füllen unser Kontaktformular aus, wir melden uns dann schnellstmöglich bei Ihnen
  • oder Sie rufen uns an: 06196 999-090
  • oder Sie schicken eine Mail mit Angabe des Themas
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